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Schwarmtrieb

Schwärmen ist die natürliche Vermehrungsart der Bienen. Der Trieb dazu erwacht meist mit der Vogelkirschen-Blüte und hält bis und mit der Lindentracht an. Entflogene Schwärme überleben in der Schweizer Natur langfristig jedoch kaum mehr und können Krankheiten übertragen. Jede Imkerin und jeder Imker muss sich zudem die Frage stellen «Will und kann ich den Impuls zum Schwärmen verhindern, nutzen oder zulassen?». Rund um den Schwarmtrieb finden sich im neuen Merkblatt 4.7.5. viele nützliche Tipps. Nachfolgend das Wichtigste.  

Vorbeugende Massnahmen hemmen die Schwarmstimmung. Dazu gehören in erster Linie:

Wird im Rahmen der regelmässigen Kontrollen festgestellt, dass in den Schwarmzellen Larven angefüttert werden, kann ein Schwarmabgang meist nur noch durch imkerliche Sofortmassnahmen verhindert werden. Diese erfolgen mit oder ohne Jungvolkbildung. Bei ersterem wird der Schwarmtrieb eines Volkes zum Bilden von einem oder mehreren Jungvölkern genutzt. Dazu geeignet ist beispielsweise ein Königinnenkunstschwarm (Merkblatt 1.4.3.), ein Flugling (Merkblatt 1.4.5.) oder eine Vermehrung aus dem Schwarmtrieb (Merkblatt 1.4.7.). Als Massnahmen ohne Jungvolkbildung gelten das Zellenbrechen (sämtliche Zellen alle 7 – 9 Tage) oder das Entweiseln eines Volkes (Nachschaffungszellen 9 Tage nach dem Entfernen der Königin bis auf eine brechen). 

Nächste Online Live-Veranstaltungen

Der BGD bietet übers Internet kurze Weiterbildungssequenzen zu ca. 30 Minuten an.
Die nächsten Anlässe:
14.05.2026, 19 Uhr: Varroabefall: Monitoring statt Blindflug
11.06.2026, 19 Uhr: Königinnen zusetzen
09.07.2026, 19 Uhr: Schutz der Völker vor Asiatischer Hornisse

Wie teilnehmen?

Die Online Live-Veranstaltungen werden alle aufgezeichnet. Sind Sie an einer Veranstaltung verhindert, können Sie sich die Aufzeichnung bis ca. 2 Monate nach dem Anlass anschauen (dazu einfach den Teilnahmelink anklicken).

Quelle: Apiservice Newsletter

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