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Gefahr von Bienenimporten

Werden Bienen importiert, besteht jedes Mal die Gefahr einer Einschleppung von Krankheiten und Schädlingen (unter anderem Tropilaelaps). Um dieses unnötige Risiko zu vermeiden, rät der Bienengesundheitsdienst von Importen klar ab. Stattdessen können Imkerinnen und Imker im Frühling dank dem Einfangen aller Schwärme und der Erstellung ausreichender Jungvölker einen allfälligen Völkermangel beheben. Werden im Verhältnis zur Anzahl Wirtschaftsvölker mindestens 50 % Jungvölker gebildet, ist eine Völkerbeurteilung und -auslese überhaupt erst möglich. Hierzulande vermehrte Völker sind zudem – anders als importierte – bereits optimal auf unsere Umweltbedingungen angepasst. 

Neue Mitarbeiter bei apiservice 

Seit Anfang März verstärken mit Werner Rieder und Gabriele Bianchi gleich zwei neue Mitarbeiter das apiservice-Team. Wir heissen die beiden herzlich willkommen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. 

Werner Rieder (Foto links)

Werner unterstützt das apiservice-Kernteam als Fachspezialist Zucht & Bienengesundheit (30 %). Seine Hauptaufgabe wird die Leitung der Fachstelle Zucht sein, die er von Raphael Giossi ab dem 1. April 2026 übernimmt. 

Werner ist leidenschaftlicher Imker und verfügt über eine vielfältige Erfahrung in der Bienenzucht. Im Oberaargau betreut er aktuell rund 40 Wirtschaftsvölker. Als engagierter Betriebs- und Zuchtberater, gibt er sein Wissen rund um die Bienenhaltung und -zucht sehr gerne an andere weiter. Dabei ist dem gelernten Handwerker die Praxisnähe sehr wichtig. 

e-Mail
werner.rieder@apiservice.ch 
Telefon 079 928 56 01 

Gabriele Bianchi (Foto rechts)

Gabriele übernimmt beim Bienenge-sundheitsdienst die Regionalberater-Funktion der italienischsprachigen Schweiz. Im Bereich Bienengesundheit ist er damit das Bindeglied zwischen dem Hauptsitz in Bern und den Imkernden seiner Region. 

Gabriele und seine Familie führen seit über 40 Jahren eine auf verschiedene Standorte im Tessin verteilte Imkerei mit rund 600 Bienenvölkern nach den Bio-Richtlinien. Dem gelernten Weinbauingenieur ist es wichtig, neue Erkenntnisse in der Imkerei zugunsten der Bienengesundheit in die Praxis umzusetzen und seine Erfahrungen weiterzugeben. 

e-Mail
gabriele.bianchi@apiservice.ch
Telefon 079 580 86 98

Betriebskonzept-Workshop 2026

Für jene, die das BGD-Betriebskonzept noch nicht kennen, empfiehlt sich die Teilnahme an einem Betriebskonzept-Workshop. 

Am 1. Oktober 2026 ist in Oerlikon ein öffentlicher (sektionsübergreifender) Anlass geplant, bei dem die Teilnehmenden ihr Konzept direkt mit ihren Laptops oder Tablets zusammenstellen können. Für alle, die Mitglied in einem Schweizer oder Liechtensteiner Imkerverein sind, ist die Teilnahme kostenlos.

Melden Sie sich mittels E-Mail an fabian.trueb@apiservice.ch an und geben Ihre persönlichen Koordinaten an (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Name der Sektion, bei der Sie Mitglied sind).
Vereinseigene Workshops sind ebenfalls möglich. Bei Interesse kontaktieren Sie den BGD bitte via Hotline (0800 274 274).

Nächste Online Live-Veranstaltungen

Der BGD bietet übers Internet kurze Weiterbildungssequenzen zu ca. 30 Minuten an.

Die nächsten Anlässe:
12.03.2026, 19 Uhr: Umgang mit weisellosen Völkern
09.04.2026, 19 Uhr: Jungvolkbildung: Schwerpunkt Königinnenkunstschwarm
14.05.2026, 19 Uhr: Varroabefall: Monitoring statt Blindflug

Wie teilnehmen?

Die Online Live-Veranstaltungen werden alle aufgezeichnet. Sind Sie an einer Veranstaltung verhindert, können Sie sich die Aufzeichnung bis ca. 2 Monate nach dem Anlass anschauen (dazu einfach den Teilnahmelink anklicken).

Quelle: Apiservice Newsletter

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