Verdacht auf Vergiftung erkennen und richtig handeln

Die meisten akuten Bienenvergiftungen treten im April und Mai auf, wenn Obst- und Rapskulturen in voller Blüte stehen. Betroffen sind oft alle Völker an einem Bienenstand. Anzeichen einer Vergiftung können sein:

•    Zitternde, benommene, flugunfähige Bienen fallen vom Flugbrett und/oder von den Waben. 
•    Bienen drehen sich im Kreis (als wären sie halbseitig gelähmt). 
•    Auf den Flugbrettern und vor den Beuten liegen massenhaft tote Bienen.

Was ist zu tun?
Melden Sie jeden Verdacht umgehend dem BGD (0800 274 274, info@apiservice.ch) und kontaktieren Sie schnellstens den Bieneninspektor. Er kann allfällige Krankheiten ausschliessen und entnimmt die Bienenprobe. Der BGD seinerseits klärt ab, ob es sich tatsächlich um eine Vergiftung handelt und steht den betroffenen Imker/-innen bei der Betreuung der geschwächten Bienenvölker beratend zur Seite. Die Verdachtsabklärungen durch den BGD sind für alle Schweizer und Liechtensteiner Bienenhalter kostenlos. Jede Meldung ist wichtig, um die Lebensbedingungen der Bienen zu verbessern.

Zu den Merkblättern 3.1.1. Protokollblatt Bienenvergiftungen und 3.1.2. Bienenvergiftung
Zum Bericht Bienenvergiftungen 2021

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