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Aktuelle Informationen

Oxalsäurebehandlungen

Bei Oxalsäurebehandlungen:

Bienen müssen brutfrei sein

Die Oxalsäure wirkt nur auf die Milben, die auf den Bienen sitzen. Milben in der Brut bleiben hingegen verschont. Deshalb müssen die Völker bei der Behandlung brutfrei sein. Ist noch etwas Brut vorhanden, ist diese zu entfernen. Meistens Ende November,bzw. Dezember sollte dies bei uns der Fall sein. Zudem sollten die Bienen beim träufeln in einer engen Wintertraube sitzen. Wenn sie sich gegenseitig berühren, wird die Oxalsäure schneller verteilt und wirkt besser.

Im Herbst in die Agenda ersten Frost notieren, plus 21 Tage gleich OS-Behandlung.

Wie wirkt die Oxalsäure gegen die Milben?

Die Oxalsäure wirkt bei direktem Kontakt auf die Varroamilben, da sie empfindlich gegen die saure Umgebung sind. Dank dem Zucker haftet die Lösung besser am Körper der Bienen und wird so weitergegeben. Die Lösung wird von den Bienen in der Regel nicht geschluckt. Tropfen, die nicht auf ihrem Körper gelandet sind, interessieren die Bienen nicht. Ein Teil der Säure durchdringt die Haut der Bienen und kann auch über längere Zeit in der Hämolymphe und im Verdauungstrakt nachgewiesen werden.

Handschuhe, Schutzbrille und Maske verwenden

Oxalsäure wirkt ätzend. Deshalb sollte sie nicht auf die Haut oder in die Augen gelangen. Säurefeste Handschuhe, Maske, eine Schutzbrille und langärmlige Kleidung sind daher Pflicht. Außerdem sollte man einen Eimer mit Wasser dabei haben, um Säurespritzer schnell abzuspülen. Nach der Behandlung Hände und Geräte mit Wasser und Seife abwaschen.

Einmal im Jahr behandelt, heisst keine Honigernte mehr, im selben Jahr!!! 


Oxalsäure richtig träufeln mit Oxuvar 3,5 %

Immer Bedienungsanleitung im Internet lesen

Oxalsäure erwärmen: Die Lösung in einem Wasserbad auf etwa 30°C erwärmen. So löst sich der Zucker besser und ist angenehmer für die Bienen.

Wetter: Sollte bei -15° bis 5°C sein damit sie gut in der Traube sitzen.

Zucker zugeben: Den beigelegten Zucker in die Flasche füllen und schütteln, bis er gelöst ist.

Dosierung der Oxalsäure: Pro besetzter Wabengasse etwa 5 Milliliter der Lösung kalkulieren.

Dosierung: starkes Volk 50ml, mittleres 40ml, schwaches 30ml. 50 Milliliter ist hierbei das Maximum, mehr sollte nicht geträufelt werden.

Richtig träufeln: Mit einer Spritze wird die Oxalsäure-Lösung auf den besetzten Wabengassen verteilt. Eine Schlauchverlängerung erleichtert das Träufeln bei einer tief sitzenden Bienentraube. Die Lösung nur auf den Bienen verteilen, auf Rähmchen und Wachs ist sie nutzlos.

Nur einmal träufeln: Eine zu hohe Dosis oder eine zweite Behandlung schwächt die Völker so, dass sie daran sterben können.

Mischung nicht lagern: Das Mindeshaltbarkeitsdatum der Oxalsäure auf dem Etikett beachten. Dies gilt allerdings nicht mehr, wenn der Zucker zugemischt wurde. Hierbei entsteht nach kurzer Zeit HMF, das für die Bienen giftig ist.

Vor dem 31.12. behandeln: Die Behandlung mit Oxalsäure sollte bis Neujahr angeschlossen sein, sonst darf man im neuen Jahr keinen Honig ernten.

Milbenfall: Hält 4 bis 5 Wochen an!

Bei zweiräumigen Völkern: Mit Sitz der Wintertraube über beide Räume, ist wichtig, die Behandlung in beiden Räumen vorzunehmen. Dabei sollte mit dem unteren Raum begonnen werden!

Über 500 Milbentotenfall nach 2 Wochen: Behandlung wiederholen mit Sprühen oder verdampfen


Oxalsäure richtig sprühen mit Oxuvar 5,7 %

Sprüher eichen: Wieviel Sprühstösse sind 3-4 ml. Mit Wasser vorher austesten, mit genauer Waage

Wetter: Sollte bei mindestens 8°C sein, damit die aufliegenden Bienen wiederzurück fliegen können.

Dosierung der Oxalsäure: Pro besetzte Wabe etwa 3-4 Milliliter.

Im 45° Grad Winkel besprühen, also nicht in die Zellen sprühen.

Wirksamkeit: 95%

Über 500 Milbentotenfall: Fallen innert 2 Wochen mehr als 500 Milben auf die Unterlage, Behandlung wiederholen.


Grenzwerte natürlicher Milbenfall (Merkblatt 1.5.1...
Befallskontrolle, Sommerbehandlung und Termine

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